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Technische Informationen

Auswahl und Montage

Auswahl der Schlauchstärke

Bei der Auswahl der Schlauchstärke müssen Sie einige Dinge berücksichtigen:

  • Mit welchem Druck wird der Schlauch maximal belastet? 
  • Wird der Schlauch Temperatur ausgesetzt? So reduziert sich der maximale Druck gemäß den angegebenen Faktoren.
  • Soll der Schlauch bei Vakuum eingesetzt werden? Auch hier muss auf eine ausreichend große Wandstärke geachtet werden (Faustformel).

Schlauch und Fitting aneinander anpassen

In der Praxis hat sich gezeigt, dass Schläuche in ihrem Durchmesser variieren. Es empfiehlt sich daher vor der Montage zu kontrollieren, ob der Schlauchaußendurchmesser mit dem Nennmaß (z. B. Ø 6 mm) übereinstimmt. Die nachfolgenden Werte sollen Ihnen hierbei als Hilfe dienen. PTFEGlossarPTFEPolytetrafluorethylen-Schläuche, welche gewaltsam in die Keilringe eingeführt werden, werden an ihrer Oberfläche zerstört. Dies kann zu Leckagen führen.

Leichte Montage

Zuerst prüfen Sie bitte, ob die vorliegende Laborverschraubung (Innendurchmesser) zu Ihrem Schlauch (Außendurchmesser) passt. Sollten sich die Innenteile der Laborverschraubung trotzdem nur schwer auf Ihren Schlauch aufbringen lassen, so können Sie sich mit einem kleinen Trick behelfen. Spitzen Sie den Schlauch entweder mit einem simplen Bleistiftspitzer etwas an, oder schneiden Sie ihn schräg ab. In der Regel ist Ihr Problem damit behoben.

Übergang von metrischen auf zöllige Schläuche

Mit den BOLA-Verbindungsstücken und Reduzierungen kann man problemlose Übergange von zölligen auf metrische Schläuche, oder aber Verbindungen zwischen zölligen Schläuchen herstellen. Z. B. soll ein Rohrstutzen eines Analysengerätes mit einem Außendurchmesser von 1/4" (6,35 mm) mit einem PTFEGlossarPTFEPolytetrafluorethylen-Schlauch, dessen Außendurchmesser 8 mm beträgt verbunden werden.

Benötigte Artikel: Reduzierung 6 mm auf 8 mm (Art.Nr.: D 526-10) und ein Satz Quetschkeilringe O 1/4" (6,35 mm; Art.Nr.: D 502-03). Durch den Tausch der 6 mm gegen die 1/4" Quetschkeilringe kann nun der Rohrstutzen mit der Reduzierung auf der einen Seite mit 1/4" und auf der anderen Seite mit dem 8 mm PTFEGlossarPTFEPolytetrafluorethylen-Schlauch verbunden werden

BOLA Laborverschraubungen

Verwendung
BOLA Laborverschraubungen sind hervorragend geeignet zur Verbindung von hartwandigen Schläuchen (z. B. aus PTFEGlossarPTFEPolytetrafluorethylen, PFAGlossarPFAPerflouralkoxy, FEPGlossarFEPPerfluorethylenpropylen-Copolymer) bzw. Rohren aus verschiedenen Materialien (Glas, Metall, Kunststoff) mit Apparaturen mit GL-Gewindestutzen.

Aufbau:
Jede Laborverschraubung besteht aus einer Schraubkappe mit GL-Innengewinde, Innenkonus und Bohrung sowie drei einzelnen Innenteilen: Klemmring, Dichtkeil und Dichtplatte. Bei Laborverschraubungen fur Schlauch-Außen-O kleiner als 3 mm sitzt auf dem Dichtkeil zusätzlich ein O-Ring (FKM), der durch eine Dichtlippe aus PTFEGlossarPTFEPolytetrafluorethylen geschützt ist. Der besondere Clou am Laborverschraubungssystem von BOLA: an das gleiche GL-GewindeGlossarGL-GewindeGlasgewinde können über den Tausch der Innenteile verschiedene Schlauch-Außendurchmesser angeschlossen und somit ohne Anpassung des GL-Gewindestutzens oder des Fittings unterschiedlich dimensionierte Leitungen verbunden werden. Die Reduzierung erfolgt also nicht anhand des GL-Gewindes sondern anhand der Laborverschraubung und den entsprechenden Innenteilen.

Auswahl:
Die passende Laborverschraubung für Ihre Verbindung finden Sie ganz einfach. Zuerst sind der Außendurchmesser der anzuschließenden Leitung sowie die Größe des GL-Gewindes, an das die Verschraubung angebracht werden soll, zu ermitteln. Weiterhin entscheidend sind die Einsatzbedingungen: Entstehen Temperaturen über +150 °C? Wenn ja, sind BOLA Laborverschraubungen HT aus PPSGlossarPPSPolyphenylensulfid (schwarz) die richtige Wahl. Neben einer sehr guten thermischen Beständigkeit bietet PPSGlossarPPSPolyphenylensulfid gleichzeitig auch eine gute chemische Beständigkeit. Oder ist eine besonders hohe chemische Beständigkeit entscheidend? In diesem Fall sind BOLA Laborverschraubungen aus ETFE (rot) die passende Wahl. Diese können nur bis max. +150 °C verwendet werden, bieten aber im Vergleich zu PPSGlossarPPSPolyphenylensulfid eine bessere chemische Beständigkeit. Fur eine größere Flexibilitat sind alle Schraubkappen sowie die Innenteile auch separat erhältlich.

Montage und Funktion:
Die Montage lässt sich problemlos von Hand bewerkstelligen: Zuerst schieben Sie die Schraubkappe auf das Schlauchende auf, das an den Gewindestutzen angeschlossen werden soll. Danach folgen die Innenteile, bitte beachten Sie Reihenfolge und Einbaulage: geschlitzter Klemmring, Dichtkeil (je nach Ausführung mit O-Ring), Dichtplatte. Auf unseren Etiketten wird diese Reihenfolge als Erinnerungshilfe zusätzlich schematisch abgebildet. Schieben Sie nun den Schlauch durch die Öffnung des Gewindestutzens. Setzen Sie die Dichtplatte auf der Dichtfläche des GL-Gewindes auf und schieben Sie Dichtkeil, Klemmkeil und die Schraubkappe nach. Schrauben Sie die Kappe nun auf dem GL-Stutzen fest. Durch die Kompression werden die Dichtplatte und der Dichtkeil fest auf das Gegenstück aufgepresst. Gleichzeitig wird der geschlitzte Klemmkeil zusammengedrückt, so dass der Schlauch bzw. das Rohr nicht mehr herausrutschen können. Die Verbindung ist nun dicht. Aufgrund der verschiedenen Ausdehnungskoeffizienten der verwendeten Materialien PTFEGlossarPTFEPolytetrafluorethylen und PPSGlossarPPSPolyphenylensulfid kann bei Temperaturwechsel ein Nachziehen der Verschraubungen notwendig werden.