Die Ansprechzeit eines Thermofühlers können Sie messen, indem Sie den Fühler einer stufenweisen Temperaturveränderung aussetzen und dabei messen, wie lange der Fühler braucht, um einen gewissen Anteil des endgültigen Dauerwertes zu erreichen. Normalerweise wird T50 (entspricht 50% des endgültigen Messwerts) oder T90 (entspricht 90% des endgültigen Messwerts) angegeben.
In der Praxis heißt das: Sie lassen den Thermofühler in einem Eiswasser-Bad einen Dauerwert erreichen. Dann wird der Fühler schnell in eine Säule mit Wasserdampf gegeben und dabei der Widerstand überwacht, bis ein Dauerwert erreicht ist.
Wir rüsten unsere Thermofühler standardmäßig mit Buchsen vom Typ LEMO® Größe 1 aus. Sollten Sie eine andere LEMO® Größe oder einen Stecker statt Buchse benötigen, so bieten wir entsprechende Adapter hierfür an.
Gerne liefern wir Ihnen Thermofühler mit dem von Ihnen benötigen Stecker oder Buchse. Nachfolgend die wichtigsten Maße zur Bestimmung von LEMO® Steckern und Buchsen.
Benötigen Sie einen anderen Thermofühler, als hier im Katalog gelistet? Kein Problem - gerne erstellen wir für Sie ein Angebot über Ihren Thermofühler.
Wir überziehen Ihre Fühler oder Thermometer mit einem Schrumpfschlauch aus PTFE. Ihre Fühler erhalten so die chemische Beständigkeit von PTFE. Selbst bei einem Thermometerbruch kann die Messflüssigkeit oder Glassplitter nicht in Ihre Substanzen gelangen.
Durch den dünnen Überzug müssen Sie mit einer etwas höheren Trägheit des Fühlers bzw. des Thermometers im Ansprechverhalten rechnen.
Der Fühler / Thermometer muss kurzzeitig mit einer Temperatur von min. + 250°C belastbar sein.
URL dieser Seite: http://www.bola.de/nc/de/technische-informationen/thermofuehler/ansprechzeiten-steckerbuchsen-sonderanfertigungen/kapitel/60/kategorie/30/num/P_1730_00/y/130/x/P_1730_00/ext/detail.html