Dieses System basiert auf geflanschten Schläuchen und dem Gewinde UNF ¼“ 28G. Das Gewinde kommt aus den USA und wird hauptsächlich in der Chromatographie/HPLC eingesetzt. Die Bezeichung ¼“ weist auf den Außen-ø von 6,35 mm hin. 28G bedeutet 28 Gewindesteigungen auf einem Zoll (25,4 mm).
Bei den Schläuchen haben sich PTFE-Schläuche mit den Durchmessern:
» 1/8“ (Außen-ø ca. 3,2 mm x Innen-ø ca. 1,6 mm)
» 1/16“ (Außen-ø ca. 1,6 mm x Innen-ø ca. 0,8 mm) durchgesetzt.
Die eigentliche, 30 bar druckfeste Verschraubung besteht aus einer Hohlschraube mit Druckscheibe und dem gebördelten Schlauch.
Die metallfreie Druckscheibe sorgt für eine optimale Anpressung des gebördelten Schlauches und verhindert so ein Werfen von Mikrofalten während der letzten Phase des Festziehens der Hohlschraube.
Das durchfließende Medium kommt nur mit PTFE in Berührung – somit ist eine universelle chemische Beständigkeit sowie Reinheit der Verschraubung gegeben.
Die PTFE-Schläuche, welche umgebördelt werden sollen, müssen hierfür aus einem speziellen PTFE-Typ gefertigt werden. Unsere Schläuche erfüllen diese Vorraussetzung. Neben den PTFE-Schläuchen eignen sich auch die transparenten und absolut gasdichten FEP- und PFA-Schläuche.
Die unterschiedlichen Farben der Hohlschrauben können zur Kennzeichnung der Leitungen verwendet werden.
Sie bestehen aus einer PP-Glasfaser Schraubkappe mit GL 45-Gewinde und einem
beweglichen Verteilerkörper mit Anschlussstutzen. Die nötigen Verschraubungen und Dichtungen für den Anschluss von hartwandigen Schläuchen bis max. 6 mm Außendurchmesser sind bereits im Lieferumfang enthalten, so dass die BOLA-HPLC-Flaschenverteiler sofort einsatzbereit sind.
Schläuche bis zu einem Ø von 4 mm können problemlos durchgeführt und auf Höhe der gewünschten Eintauchtiefe absolut dicht fixiert werden.
Die Ausführung mit Hähnen ermöglicht ein einfaches Versperren ungenutzter Anschlüsse, das Hahnküken aus FEP gewährleistet gleichzeitig eine universelle chemische Beständigkeit.
Aufgrund der Absperrhähne ist ein Durchführen der Schläuche nicht möglich. Für eine Verbindung zum Flaschenboden können in die Stutzen auf der Unterseite einfach Schläuche mit Außen-Ø 5 mm eingeschoben oder alternativ mit Innen-Ø 6 mm aufgesteckt werden.
Mögliche Unebenheiten am Flaschenhals werden durch eine elastische Dichtlippe und einen dahintersitzenden O-Ring ausgeglichen und die Flasche dicht verschlossen. Das Medium selbst kommt konstruktionsbedingt nur mit dem Verteilerkörper in Berührung. Der besondere Clou: Der Verteilerkörper lässt sich unabhängig von der Schraubkappe bewegen. Der Flaschenverteiler kann komplett mit dem montierten Aufbau auf ein anderes Gefäß aufgesetzt werden, ohne dass daran befestigte Schläuche verzwirbeln.
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