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Technische Informationen

BOLA Hydrolisier- und Aufschlussgefäße für die Mikrowelle

Um Aufschlüsse schnell und ohne großen Aufwand durchzuführen, bedient man sich der Energie der Mikrowelle. Sie durchdringt den Werkstoff der Aufschlussgefäße nahezu verlustfrei und erhitzt lediglich deren flüssigen Inhalt innerhalb von wenigen Sekunden bis über den Siedepunkt. 

Die BOLA Aufschlussgefäße bestehen aus TFM, einem modifizierten PTFE mit thermoplastischen Anteilen für eine homogene, porenfreie Oberfläche – Memory-Effekte werden hierdurch unterbunden. 

Erhältlich sind sie in zwei Varianten: 
» Art.-Nr. A 240-.. : 
bestehend aus Grundgefäß, Schraubdeckel und montierter dicht- und Berstfolie

» Art.-Nr. A 250-.. : 
bestehend aus Grundgefäß, Schraubdeckel, montierter Dicht- und Berstfolie und austauschbarem Inliner, der eine genauere Einwaage und unterschiedliche Aufschlüsse mit nur einem Grundgefäß ermöglicht.

Überschreitet der Druck die zulässige Maximalgrenze, reißt aus Sicherheitsgründen die Berstfolie und die freigesetzten Flüssigkeiten werden über einen optionalen Schlauch mit Außendurchmesser 6,35 mm (1/4“) in ein separat erhältliches Auffanggefäß abgeleitet.

Kunststoffe in der Mikrowelle

Kunststoffe im Allgemeinen und Fluorkunststoffe durch ihre hohe thermische Beständigkeit im Besonderen sind für Mikrowellen geeignet. Die Mikrowellen erwärmen lediglich den Gefäßinhalt. Zum Erhitzen von aggressiven Chemikalien, wie Säuren oder Lösungsmittel, haben sich Fluorkunststoffgefäße bestens bewährt. Es ist aber drauf zu achten, dass die entstehenden Dämpfe ausreichend gut abgesaugt werden. Auch das Platzen einer Berstscheibe von Druckaufschlussgefässen sollte man einplanen und eine kontrollierte Ableitung vorsehen. Vor dem Erhitzen von Flaschen oder Behältern müssen unbedingt die Verschlüsse entfernt werden.

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